Freispruch wegen angeblichen sexuellen Kindesmissbrauchs vor dem Amtsgericht Aalen: Auch diesen Fall findet man in der jährlichen Kriminalstatistik gelistet

Familie des damals 9-jährigen Mädchens wollte 50.000 Euro vom 24-jährigen Beschuldigten erpressen: Mit der Mutter des Mädchens habe er sogar eine Affäre gehabt und sie des Öfteren auch finanziell unterstützt

Die Vernehmung des Mädchens – sie war zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt Ende 2014 gerade mal elf Jahre alt – erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Aus dem Gutachten der vom Gericht bestellten Diplom-Psychologin Judith Arnscheid ging hervor, dass sie eine „mangelnde Aussagekonsistenz“ festgestellt habe und deshalb erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Mädchens bestehen würden. Auch der Staatsanwalt forderte daraufhin Freispruch. Es stellt damit die Frage, warum das Hauptverfahren überhaupt eröffnet worden war - und nicht sofort eingestellt wurde. Auch dieser Fall findet neben vielen anderen Fällen Eingang in die jährliche Kriminialstatistik, denn darin werden auch alle die Fälle erfasst, wo lediglich ermittelt wurde, Verfahren eingestellt wurden oder es Freisprüche gegeben hat. Die Kriminalstatistiken geben also nicht die tatsächlichen Missbrauchsfälle wieder, die erheblich geringer sind. Der Schand § 176 ff. StGB bietet auch die Möglichkeit der Erpressung des Beschuldigten. Die sogenannte "Dunkelziffer" falscher Anschuldigungen, wo sich die Betroffenen auf einen solchen "Deal" einlassen, ist bisher nicht erforscht worden, dürfte jedoch ziemlich hoch sein. Auch bei einvernehmlichen sexuellen Beziehungen dürfte die Erpressbarkeit groß sein. Schamlos wird der Unrechts § 176 StGB von den Verfahrensbeteiligten ausgenutzt. Der Anti-Pädophilie-Zeitgeist fördert Erpressung von Beschulidigten. Justizopfer werden produziert, die entweder völlig unschuldig sind oder Liebesbeziehungen pflegen. Das Thema "Missbrauch mit dem Missbrauch" wird im heutigen Zeitgeist nicht mehr thematisiert. Im Gegenteil: Die vermeintliche Strafbarkeit wird mit der latenten Bezeichnung "Übergriffe" weit in den Bereich legaler Handlungen vorverlagert. Wir schreiben das Jahr Ano 2017... 

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Missbrauch-Gericht-spricht-24-Jaehrigen-frei-_arid,10720909_toid,1.html



Zitate

Den Vorwurf, auch mit deren Tochter sexuelle Kontakte gehabt zu haben, wies der 24-Jährige jedoch ruhig, aber bestimmt zurück. Die Familie, so der Beschuldigte habe ihm angeboten, die Vorwürfe gegen die Zahlung von 50 000 Euro fallen zu lassen. Darauf sei er jedoch nicht eingegangen. 

Die Vernehmung des Mädchens – sie war zum mutmaßlichen Tatzeitpunkt Ende 2014 gerade mal elf Jahre alt – erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Aus dem Gutachten der vom Gericht bestellten Diplom-Psychologin Judith Arnscheid ging hervor, dass sie eine „mangelnde Aussagekonsistenz“ festgestellt habe und deshalb erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Mädchens bestehen würden. Die Aussagen der Mutter und der Schwester des Mädchens konnten den Tatvorwurf ebenfalls nicht erhärten.


FREISPRUCH eines 25-jährigen Angeklagten beim Amtsgericht Peine: Auch Staatsanwaltschaft forderte Freispruch wegen angeblichen sexuellen Kindesmissbrauchs an einem 7-jährigen Jungen 06.05.2017

Die vermeintlichen Träume & Fantasien des 9-jährigen Bruders(Zeuge): Unklar blieb gestern, ob der Zeuge die Taten nicht vielleicht nur geträumt hatte

Der Berichterstattung bei "paz-online" zu Folge sollte der Angeklagte mit dem Siebenjährigen in einem Bett geschlafen und ihn nachts am nackten Po sowie Geschlechtsteil berührt haben. Der Junge habe dabei geschlafen, der ältere Bruder wollte den Übergriff beobachtet haben. Allerdings unterschieden sich die Versionen in verschiedenen Aussagen deutlich. Unklar blieb bei der Hauptverhandlung, ob der Zeuge die Taten nicht vielleicht nur geträumt hatte. Am Ende forderte sogar der Staatsanwalt einen Freispruch. Lediglich der Anwalt der betroffenen Familie forderte einen Schuldspruch für den Angeklagten – jedoch ohne Erfolg. Dabei liegt natürlich der Verdacht nahe, das die Familie des angeblichen "Missbrauchsopfers" Schmerzesgeld vom Angeklagten abkassieren wollte. Nach Ansicht von K13online kann nicht ausgeschlossen werden, dass der ältere Bruder des Jungen eine rege Fantasie hat oder die sexuellen Berührungen geträumt hatte. Offenbar hatte der 7-jährige Junge den 25-Jährigen in seinen Aussagen nicht belastet, weil ER geschlafen hat. Das es in diesem Fall und ähnlich gelagerten Fällen überhaupt zu einer Anklage kommen kann, ist dem bestehenden Unrechtsgesetz 176 ff. StGB zu verdanken. Laut Medienberichten leidet der 25-jährige Mann heute an Depressionen. Ein solcher Prozess ist in der Tat eine sehr große Belastung für jeden Angeklagten. Ganz unabhängig davon, ob es zu sexueller Einvernehmlichkeit gekommen ist oder nicht. Der heute zwölfjährige Bruder schilderte das Geschehen aus 2016 recht präzise. Vor Gericht berichtete er unter Ausschluss der Öffentlichkeit, dass der Angeklagte seinen Bruder eindeutig sexuell bedrängt haben soll. Das Motiv für eine solche Aussage blieb offen. Erfahrungswerte lassen jedoch darauf schließen, dass es sich hierbei um Eiversucht gehandelt haben könnte. Auch Manipulationen des Brudes durch die Familie können nicht ausgeschlossen werden. Der freigesprochene Angeklagte darf sich beim Amtsgericht Peine bedanken, denn es ist im heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist keine Selbstverständlichkeit, dass es bei solch einer dürftigen Beweislage einen Freispruch gibt.... 

http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3357 

 

geschrieben von K13online-Redaktion am 19.08.2017 Drucken

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