K13online Aktivitäten beim Kinobesuch mit Filmkritik: Französischer Spielfilm - Gelobt sei Gott - im Kommunalen Kino in Pforzheim

Opferverein "Das gebrochene Schweigen" greift die Institution Kath. Kirche wegen Vertuschung von Kindesmissbrauch an: Spielfilm thematisiert und kritisiert jedoch auch die Methoden einiger Missbrauchsopfer

Der Spielfilm "Gelobt sei Gott" basiert auf wahre Gegebenheiten in Frankreich. Es ist kein Dokumentarfilm, sondern er nutzt die dramatorischen Effekte eines Spielfilms. K13online hat sich den Film im Pforzheimer Kommunalen Kino angeschaut. Es bedarf einer Differenzierung zwischen echten Missbrauchsopfern in der Kindheit und denen, die nur vorgeben, in der Kindheit sexuelle Gewalt durch Priester erlebt zu haben. Der Film zeigt zum Beispiel ein "Opfer", welches die Schuld für seinen "krummen" Penis, der Missbrauch gewesen sein soll. Ein anderes "Opfer" wehrt sich, mit seinen sexuellen Kindheitserlebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen. Ein weiteres Opfer erzählt, dass es damals im Pfadfinder-Zeltlager stolz gewesen sei, vom Priester aufgewählt worden zu sein. Dennoch war es gelungen, den Opferverein "Das gebrochene Schweigen" zu gründen. Der Verein entwickelt Strategien, wie der Kampf gegen die kath. Kirche medial in die Öffentlichkeit gelangt. Es finden Pressekonferenzen statt und es werden Entschädigungszahlungen gefordet. Letztendlich geht es nur noch darum, auf welche Art & Weise der Verein an finanzielle Mittel kommt. Das Schicksal der echten Missbrauchsopfer tritt in den Hintergrund. Eine solche Strategie erinnert an einen aktuellen Opferverein in Deutschland, der die mediale Aufmerksamkeit über das Leid der einzelnen Missbrauchsopfern stellt. Der im Film dargestellte Priester in Frankreich hat seine früheren Taten zu keinem Zeitpunkt verleugnet. Der Spielfilm prangert auch nicht primär den geständigen Täter an, sondern die kath. Kirche und wirft dieser Institution Vertuschung vor. Es sei auch nicht hinnehmbar, dass dieser Priester bis zum Jahre 2018 noch immer mit Kindern arbeiten durfte. Aufgrund der durchaus auch differenzierten & kritischen Darstellungen realer Ereignisse in Frankreich kann der Spielfilm auch von K13online empfohlen werden. Denn es steht außer Frage, dass es innerhalb der kath. Kirche mit ihrer verlogenen Doppel-Moral auch sexuelle Gewalt gegen Kinder gegeben hat. Jedoch darf nicht pauschalisiert werden, denn es gab, gibt und wird immer auch pädophile Beziehungen innerhalb der kath. Kirche geben, die auf Einvernehmlichkeit & Liebe beruhen....  

https://kommunales-kino-pforzheim.de/movie/gelobt-sei-gott



+


Medialer Rückblick in der ARD mit Missbrauchsopfern in der Kindheit: Die Story im Ersten - Schuld ohne Sühne? - Die Kirche und der sexuelle Missbrauch 28.04.2019

Differenzierung dringend notwendig: Dass der Zölibat, das priesterliche Versprechen zu Enthaltsamkeit und Ehelosigkeit, ist mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht "Schuld" daran, dass es auch pädophile Priester in der kath. Kirche gibt

Das Grundgesetz garantiert eine strickte Trennung zwischen Staat und Kirche. Die "Würdenträger" in der kath. Kirche unterliegen damit nicht der staatlichen Strafverfolgung, sondern dem Kirchenrecht. Dies ermöglicht es, dass mit den Missbrauchsopfern in der Kindheit völlig anders verfahren wird, wie mit den Staatsanwaltschaften & den weltlichen Gerichten. Diese Ungleichbehandlung wird von zunehmend mehr Betroffenen Gewaltopfern stark kritisiert. In zwei Reportagen der ARD kommen mehrere Missbrauchsopfer zur Wort. Darunter auch Timo Ranzenberger. Nach seinen Schilderungen hatte der Priester deutlich gegen seine sexuelle Selbstbestimmung verstoßen. Die Taten des Priesters an Ihm sind jedoch schon verjährt. Aber es gibt weitere betroffene Messdiener, wo die sexuellen Handlungen des Priesters noch nicht verjährt sind. K13online ist auch davon überzeugt, dass das Zölibat, das priesterlichen Versprechen zu Enthaltsamkeit und Ehelosigkeit, mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht "Schuld" daran ist, dass es auch pädophile Priester in der kath. Kirche gibt. Das Zölibat fördert jedoch das grundsätzlich sexualfeindliche Verhalten innerhalb der kath. Kirche. Seid der Aufdeckung der Missbrauchsfälle in der kath. Kirche haben sich auch die Fronten zu den Pädophilen verhärtet. Nur sehr wenige Missbrauchsopfer sind noch zu einem rationalen Dialog mit der Pädophilenszene bereit. Zu viele betroffene Opfer sehen noch immer pauschal in jedem Pädophilen ihren Täter im Kindesalter. Ein solches Feindbild wird den Opfern nicht bei der Bewältigung ihres Traumas helfen. K13online hat in den letzten Wochen mehrere persönliche Gespräche mit Missbrauchsopfern geführt. Wir erklären uns mit diesen dialogbereiten Betroffenen solidarisch. Wir stehen auf der Seite von sexuellen Gewaltopfern und befürworten berechtigte Entschädigungszahlungen aus den Opferfonds. In unserem Forum stehen wir für Diskussionen bereit. Der Anfang ist getan. Das ERSTE Missbrauchsopfer hat sich bei uns als anonymer User mit einem Nicknamen registriert. Die Anwesenheit dieses Betroffenen ist eine Bereicherung für uns ALLE... 

http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3856 

+++ Spiegel-Online mit Presseschau zum Antimissbrauchsgipfel - Die Kirche mit seinem Papst Franziskus steht vor der Kernschmelze +++ 25.02.2019

Eine Jahrtausendkrise, die man nur mit einer Jahrtausendreform beantworten kann: K13online fordert von der Kath. Kirche eine Differenzierung zwischen sexueller Gewalt gegen Kinder und einvernehmlich pädosexuellen Beziehungen

Wie auch in der gesamten Zivilgesellschaft gab, gibt es und wird es auch immer in der kath. Kirche zum Einen sexuelle Gewalt gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Kindern/Jugendlichen und zum Anderen einvernehmliche sexuelle Beziehungen/Kontakte zwischen Kindern/Jugendlichen & Erwachsenen/Pädosexuellen geben. Niemand wird an der Einvernehmlichkeit jemals etwas ändern, denn die nächste Generation von Pädophilen, die heute noch Kinder sind, wächst schon heran. Die kath. Kirche und alle Eltern sollten sich dringend überlegen, wie sie reagierten werden, wenn die heutigen Söhne & Töchter eines Tages ihr pädophiles ComingIn & Coming-Out haben. Wollen sich die kath. Würdenträger dann an der Verfolgung der Angehörigen dieser sexuellen Minderheit genauso beteiligen, wie es der Mainstream, Mob & Pöbel heute schon praktiziert. Zweifellos herrscht gerade in der Kath. Kirche eine unerträgliche Doppelmoral. Eine Jahrtausendreform muss zum Ziel haben, diese Doppelmoral zu beseitigen. Barmherzigkeit und Mitgefühl muss nicht nur den Gewaltopfern zu teil werden, sondern auch pädophilen Priestern und pädophilen Glaubensangehörigen. Erneut weisen wir auf den Spielfilm "Heimliche Freundschaften" und "The Boy of St. Vincent" hin, die vom Inhalt unterschiedlicher kaum sein können. Der sexuelle Missbrauch von Kindern UND einvernehmliche Liebesbeziehungen spiegeln sich in diesen Filmen wieder. Beide DVDs sind ein Spiegelbild der kath. Kirche...

 http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3801

... und viele weitere mehr... 

geschrieben von K13online-Redaktion am 07.11.2019 Drucken

Copyright by K13-Online-Redaktion