Prozesskostenhilfeantrag abgewiesen, weil keine Erfolgsaussichten: Mutmaßliche Missbrauchsopfer Marco & Sven sammeln Geld für Amtshaftungsklage gegen das Land Berlin

Kein Beweise von Kindesmissbrauch: Die beiden Pflegekinder Marco & Sven wurden damals vom renommierten Sozialpädagogen Prof. Dr. Helmut Kentler an die zwei Pflegeväter vermittelt und betreut, die pädophil gewesen sein sollen

Die zwei mutmaßlichen Missbrauchsopfer Marco & Sven haben es mit ihrem Twitter-Account & Facebook-Profil tatsächlich geschafft, mit ihrem Spendenaufruf für eine Schadensersatzklage(Amtshaftungsklage) Aufmerksamkeit in den Mainstream-Medien zu bekommen. Der Berliner Tagesspiegel(Frank Bachner), die Berliner Zeitung(Annika Leister und der RBB stellen die unbewiesenen Behauptungen von Marco & Sven bereits als erwiesene Wahrheit dar. Möglich ist eine solch unseriöse Berichterstattung durch den heutigen Anti-Pädophilen-Zeitgeist geworden. Obwohl die Ermittlungsverfahren schon im September 2019 eingestellt wurden, werden Beide noch immer als "Opfer" bezeichnet. Der Antrag auf Prozesskostenhilfe für ein Zivilverfahren auf Schadensersatz wurde ebenfalls vom zuständigen Gericht abgewiesen, weil keine Erfolgsaussichten bestehen. Trotzdem rufen die beiden offenbar Mittellosen zu Geldspenden für das Anwaltshonorar & Gerichtskosten auf. Die heute erwachsenen Marco & Sven waren vor über 20 Jahren die Pflegekinder von zwei Pflegevätern gewesen, die die damaligen Jungs sexuell missbraucht haben sollen. Strafrechtlich und zivilrechtlich ist inzwischen alles verjährt. Einer der mutmaßlichen "Täter" ist inzwischen verstorben. Nun soll über eine Amtshaftungsklage das Land Berlin bzw. der Bezirk Tempelhof-Schöneberg auf Schadenersatz verklagt werden. Die beiden Pflegekinder Marco & Sven wurden damals vom renommierten Sozialpädagogen Prof. Dr. Helmut Kentler an  die zwei Pflegeväter vermittelt und betreut, die pädophil gewesen sein sollen. Auch Kentler war im Jahre 2008 verstorben und kann deshalb keine Auskünfte über das Verhältnis zwischen Marco & Sven zu den Pflegevätern mehr geben. Was bleibt sind bloße Behauptungen, die keinen Euro Schadenersatz rechtfertigen...              

https://www.tagesspiegel.de/berlin/paedophiles-experiment-kentler-opfer-wollen-land-verklagen/25392708.html



https://twitter.com/MarcoSven6 und https://www.facebook.com/MarcoSvenBerlin 


Medienspiegel

Zitate Berliner Tagesspiegel

Sven und Marco wollen Schadensersatz für ihre Leiden. Und deshalb sammeln sie jetzt Geld, sie benötigen es für den juristischen Streit um eine Amtshaftungsklage. Verklagt werden soll das Land Berlin, genau gesagt der Bezirk Tempelhof-Schöneberg, der damals für die betreffende Pflegestelle zuständig war. Strafrechtlich ist der Fall klar, da sind alle Taten verjährt, ein Teil der beschuldigten Personen ist bereits gestorben. 


Zitate RBB

Der im Jahr 2008 verstorbene Berliner Sozialpädagoge Helmut Kentler hatte seit Ende der 1960er Jahre Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen jahrzehntelang zu pädophilen Männern in Pflege gegeben. Kentler glaubte, dass sich pädophile Männer als Pflegeväter besser um ihre Schützlinge kümmern würden als andere Pflegeeltern. Dass sie dafür Sex wollen könnten, war für den seinerzeit weithin anerkannten Psychologen kein Hinderungsgrund. Die Pädophilen erhielten sogar Pflegegeld. Die West-Berliner Jugendbehörden ließen Kentler gewähren oder unterstützten ihn sogar.  

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/01/berlin-klage-kentler-experiment.htm/listall=on/print=true.html


Zitate Berliner Zeitung

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat das Kentler-Experiment bereits gegeißelt und Aufklärung zugesichert. Aus der Senatsbildungsverwaltung heißt es, sie habe lange engen Kontakt mit den Betroffenen gehabt, sie beraten und alle möglichen Formen der Entschädigung ausgeschöpft. Es stehe den Männern offen, zu klagen. Für die Prozessführung ist formal die Senatsfinanzverwaltung zuständig. Die beiden Verwaltungen prüften nun, „ob das Land aus übergeordneten Gründen auf die Einrede der Verjährung verzichten kann“. 

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-paedophile-pflegeeltern-kentler-experiment-missbrauch-li.4486 


Letztes Ermittlungsverfahren gegen pädophile Pflegerväter eingestellt: Es gibt auch keine Anhaltspunkte für die Mittäterschaft des Berliner Jugendamtsmitarbeiters 06.09.2019

Projektbericht(Dr. Nentwig) der Uni Hannover zu Prof. Dr. Helmut Kentler liegt K13online vor: Neuer Zwischenbericht(Forschungsauftrag Berliner Jugendsenat) der Uni Hildesheim wird im Oktober 2019 erwartet

Zwei namentlich unbekannte Männer, die in ihrer Kindheit angeblich von pädophilen Pflegevätern "sexuell missbraucht" worden sein wollen, hatten vor rund zwei Jahren Strafanzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft hat nun das letzte Ermittlungsverfahren ergebnislos eingestellt. Damit wurden die Anschuldigungen der vermeintlichen "Missbrauchsopfer" nicht bestätigt. Prof. Dr. Kentler hatte die beiden schwer erziehbaren Jungen in die Obhut von zwei pädophile Pflegeväter vermittelt gehabt. Es gibt auch keine Anhaltspunkte für die Mittäterschaft des Jugendamtsmitarbeiters“, erläuterte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Mona Lorenz. Dennoch hat die Berliner Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) erneut einen 2. Forschungsauftrag an die Uni Hildesheim vergeben. Ein Zwischenbericht soll im Oktober 2019 vorliegen. Dabei soll es auch um die Frage gehen, welche Strukturen und Verfahren das Wirken Kentlers ermöglicht haben. Genau diese Frage beschäftigt auch Roman Simon, den jugendpolitischen Sprecher der CDU. Demnach soll also weiterhin versucht werden, den damals guten Ruf des im Jahre 2008 verstorbenen Prof. Dr. Kentler in den Schmutz zu ziehen. Verzweifelt wird offenbar nach "Missbrauchsopfern" gesucht, die von den vermittelten Pflegevätern nachweislich missbraucht worden sein sollen. An dem damaligen Kentler-Projekt waren nämlich eine ganze Reihe von Jungs mit ihren Pflegevätern beteiligt gewesen. Niemand hat sich bisher die ganz offensichtliche Frage gestellt, warum sich die anderen damaligen Jungs bzw. heutigen Erwachsenen noch nicht gemeldet haben. Auf die Idee, dass es dabei um einvernehmlich-pädosexuelle Beziehungen gegangen sein wird, kommt offenbar niemand. Deshalb wäre es natürlich sehr wichtig, wenn diese Betroffenen den Mut aufbringen würden, sich bei den Forschern zu melden. Sie könnten einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten, dass es positive Erlebnisse zwischen den damaligen Jungen & pädophilen Pflegevätern gegeben hat. Sie könnten einen gesamtgesellschaftlichen, sexualwissenschaftlichen und politischen Nachweis darüber führen, dass es einvernehmlich-pädosexuelle Beziehungen gegeben hat und immer geben wird. Auch die Mainstream-Medien kämen dann an diesen Realitäten nicht mehr so einfach vorbei. Alternativ können sich solche Betroffene auch an K13online wenden...

https://krumme13.org/news.php?s=read&id=3946 
geschrieben von K13online-Redaktion am 10.01.2020 Drucken

Copyright by K13-Online-Redaktion