"In einer Welt von universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt" - GOERGE ORWELL
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Kriminalisierung von Kindern & Jugendlichen geht weiter: Die Polizei in Neuwied ermittelt gegen mehrere Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren wegen Kinderpornos 01.12.2019

Staatsgewalt macht nicht vor den Kinderzimmern halt: Im Kampf gegen "Kinderpornos" werden immer mehr Jugendliche & Kinder zu Justizopfern 

Der SWR berichtet von einem erneuten Fall von Kinderpornos in den Händen von Jugendlichen. Die Polizei in Neuwied hat mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet und es drohen auch Hausdurchsuchungen in den Kinderzimmern bei den Eltern. Die Schüler müssten auch damit rechnen, dass ihre Handys, Laptops oder Computer überprüft und gegebenenfalls beschlagnahmt würden. Beteiligt sein sollen auch Kinder unter 14 Jahren, die jedoch strafrechtlich nicht belangt werden können. Die Jugendlichen müssten mit Strafen wie Sozialstunden oder Jugendarrest rechnen, sagte ein Polizeisprecher auf SWR-Nachfrage. Die tatverdächtigen Jugendlichen seien zwischen 14 und 17 Jahre alt. Da einige Bilder und Videos auch in Gruppen das Messenger-Dienstes WhatsApp verschickt wurden, rechnet die Polizei damit, dass sich die Ermittlungen noch ausweiten werden. K13online spricht sich deutlich gegen eine Kriminalisierung von Kindern & Jugendlichen aus. Möglich ist diese Kriminalisierung aufgrund der bestehenden Unrechtsgesetze des Schand § 184 ff. StGB. Es bedarf dringend eine entsprechenden Strafrechtsreform, damit nicht noch mehr Kinder & Jugendliche zu Justizopfern werden. Aber auch Kinder unter 14 Jahren müssen wegen der ungerechten Gesetzeslage mit schwerwiegenden Folgen durch die Eltern und Jugendämter etc.. rechnen. Schon angeblich sexualisierende Aufnahmen fallen unter "Kinderpornos". Es bedarf nach der letzte Strafverschärfung im Jahre 2015 keiner sexuellen Handlungen mehr auf den Darstellungen. Reine Nacktaufnahmen(FKK) mit vermeintlich erotischen Inhalten der Kinder von sich selbst herstellt reichen schon als Kinderporno-Besitz aus, um Ermittlungsverfahren in Gang zu setzen. Es ist völlig lebensfremd anzunehmen, dass sich die Kids bei ihren eigenen Aufnahmen selbst sexuelle Gewalt antun oder sogar selbst vergewaltigen. Der Gesetzgeber ist erneut aufgerufen, diese Misstände zu beenden. Zum Wohle aller Beteiligten...

https://tinyurl.com/yx33gup8



Zitate

Schüler müssen mit Hausdurchsuchungen rechnen

Die Jugendlichen müssten mit Strafen wie Sozialstunden oder Jugendarrest rechnen, sagte ein Polizeisprecher auf SWR-Nachfrage. Es gebe möglicherweise aber auch Hausdurchsuchungen, zum Beispiel in ihren Zimmern zuhause. Die Schüler müssten auch damit rechnen, dass ihre Handys, Laptops oder Computer überprüft und gegebenenfalls beschlagnahmt würden.

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Kriminalisierung von Kindern & Jugendlichen: Bundesweite Razzia wegen Kinderpornos bei 21 Verdächtigen(14 bis 26 Jahre) bzw. Durchsuchungen der elterlichen Wohnungen 30.10.2019

Wer schützt eigentlich Kinder & Jugendliche vor dem Gesetzgeber & Kinderschutz?: Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, dass durch strafrechtliche Verfolgung gegen Jugendliche, dem Kinder- und Jugendschutz gedient sei

Zunehmend sind immer mehr Kinder & Jugendliche selbst vom Kampf gegen Kinder- und Jugendpornografie als minderjährige Verdächtige bzw. "Täter" betroffen. Erneut hat das BKA & die Generalstaatsanwaltschaft Frankurt in 21 Wohnungen Hausdurchsuchungen wegen Kinderpornos durchführen lassen. Teilweise fanden diese Polizeiaktionen in den Wohnungen der Eltern bzw. in den Kinderzimmern statt. Über soziale Netzwerke & Smartphons etc. sollen von den Betroffenen zwei Kinderpornos geteilt worden sein. Bei den Betroffenen sollen auch Kinder unter 14 Jahre gewesen sein, jedoch sind diese noch nicht strafmündig. Die 21 Betroffenen sind im Alter von 14 bis 26 Jahre, die nun ein Strafverfahren erwartet. Damit werden diese Betroffenen einer massiven Kriminalisierung ausgesetzt. Prompt reagiert auch der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung Rörig und fordert ein Schulfach für den Umgang mit Medien. Er nahm auch die Eltern in die Pflicht. Mit dieser bundesweiten Razzia in 11 Bundesländern wird erneut deutlich, dass bei Weitem nicht nur Pädophile betroffen sind, sondern auch Kinder & Jugendliche selbst Interesse an sexuellen Darstellungen haben. Es ist sexualwissenschaftlich nicht erwiesen, dass Pornografie  negative Auswirkungen auf Jugendliche hat. Schon im Jahre 2010 hatte Prof. Dr. Kurt Starke dies in seiner Expertise "Pornografie & Jugend - Jugend & Pornografie" nachweisen können. Die aktuell ausgesprochenen Warnungen an die Jugendlichen entbehren demnach jeder sexualwissenschaftlichen Grundlage, sondern dienen ausschließlich dem politischen Willen des Gesetzgebers zur Durchsetzung des § 184 ff. StGB. Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, dass durch strafrechtliche Verfolgung gegen Jugendliche, dem Kinder- und Jugendschutz gedient sei. Es stellt sich eher die Frage, wie Jugendliche vor dem "Kinderschutz" geschützt werden können. Bei den polizeilichen Vernehmungen haben die Betroffenen ausgesagt, dass sie überhaupt nicht gewußt haben, dass sie sich beim Anschauen & Teilen strafbar gemacht haben. Im Gegenteil, sie haben sogar lustige Smilies verwendet. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist dieser Fall nur die aufgeflogene Spitze eines riesigen Eisberges gewesen, denn heutzutage haben fast alle Kinder & Jugendliche einen Internetzugang und Smartphons usw. ! Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis es weitere Polizeiaktionen dieser Art gibt und diese medial groß präsentiert werden.... 

http://krumme13.org/news.php?s=read&id=3982 

geschrieben von K13online-Redaktion [Druckansicht]


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