"In einer Welt von universeller Täuschung ist das Aussprechen von Wahrheit ein revolutionärer Akt" - GOERGE ORWELL
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Text - ARCADIE-Kolloquium 1977(Brongersma): Kann der Pädophile glücklich sein?

http://www.parlement.com/id/vg09lkyqidrv/e_edward_brongersma

Aus einem Kolloquium der früheren ARCADIE-Vereinigung am 23 und 24 April 1977 in Metz/Frankreich

(Übersetzt aus dem Französischen nach einem historischen LIVE-Mitschnitt auf Tonband von daedalus - Die Original-MP3 Datei in französischer Sprache hat eine Größe von circa 17MB und kann hier downgeloadet werden:
https://mega.co.nz/#!5EV3mTyQ!JhkR2BTz84Tgv5QZAAYoLjCVT-dCgeSs_GPD2TVJbIQ

Thema des fünften Rundtischgesprächs: Kann der Pädophile glücklich sein?

Applaus – dann Ansage durch Herrn Andre Baudry, Gründer der ARCADIE-Vereinigung:

« Fünfter Rundtisch – Kann der Pädophile glücklich sein? – animiert von Herrn Edward Brongersma, Senator des Niederländischen Parlaments.»

Dr. Edward Brongersma:

« Meine Damen, meine Herren,

ich muss nun hier eine Improvisation in einer Sprache machen, die nicht die meine ist – und ich erbitte mir ein wenig Nachsicht, wenn ich ihre schöne Sprache barbarisiere oder ermorde – ich werde ein Mörder ohne Vorbedacht sein. »
(Erheiterung im Saal)

« Dasselbe sagte ich schon heute morgen bei der Eröffnung des Rundtischgesprächs „Kann der Pädophile glücklich sein?“

1.)
Um dieses Rundtischgespräch zu animieren, habe ich die Frage gestellt:
„Kann ein Mensch glücklich sein, wenn jedermann in seinem Umfeld seine Lebensart und seine Liebe verurteilt, ihm schwere Strafen androht und ihn ins Gefängnis wirft, wenn er es wagt, seine stärksten – und in seinen eigenen Augen die natürlichsten und legitimsten – Neigungen zu befolgen?“

Man würde sagen: NEIN – aber trotzdem!
Als Rechtsanwalt, als Autor mancher Publikationen über dies Thema, als Berater der pädophilen Aktionsgruppe in meiner Heimat, habe ich einige hundert Pädophile getroffen: Holländer, Franzosen, Engländer, Belgier, Schweizer, Österreicher, Deutsche, Dänen, Schweden, Italiener, Amerikaner, etcetera, etcetera.

Ich hab solche getroffen, die ihre Misere herausschrien, den Tag ihrer Geburt verfluchten, ihr Leben hassten – zerstört durch diese gnadenlose Gesellschaft –, die sich revoltierten über die Lügen, die über sie verbreitet wurden und über die Ungerechtigkeit der Gesetze.
Aber ich habe auch solche gesehen, die über ihr Glück sprachen, über die große Freude, pädophil zu sein, über die Genugtuung, soviel Wertschätzung in der Meinung ihres jungen Freundes zu haben, ihn beim Übergang von der Kindheit zur Adoleszenz begleiten zu dürfen, einen positiven Einfluss (im Original: une influence salutaire", also wortwörtlich: einen heilsamen Einfluss) auf ihn zu bewirken und den Beweis seiner Zuneigung und Liebe zu erfahren.
Und wenn ich dies sage, denke ich nicht nur an jene Wohlhabenden, die wegen ihrer gehobenen gesellschaftlichen Stellung die Möglichkeit haben, die Erziehung des geliebten Knaben zu lenken, ihn aus dem Dreck oder aus der Armut zu ziehen und ihm eine bessere Zukunft zu bereiten. Doch ich denke z. B. auch an einen Mann – schon seit 20 Jahren im Gefängnis und ohne große Hoffnung je herauszukommen – der mir eines Tages durch einen Brief bezeugte, dass die einzigen Momente des Glücks, die ihm noch gegönnt sind, solche sind, in denen er realisiert, dass er pädophil ist, dass er – zwar nur auf Distanz – das schönste Wesen liebt, das es auf der Welt gibt, das Wesen, das immer liebenswert, immer neu, immer anders, immer erstaunlich und faszinierend ist: das Kind.

2.)
Danach hatte man in unserer Runde eine lebhafte Diskussion.
Aber man sprach nicht so sehr über das Glück des Pädophilen, man sprach vielmehr über die Situation des pädophilen Mannes – oder der pädophilen Frau. Denn per Definition ist der – oder die – Pädophile ein Mann oder eine Frau, welche(r) bewusst als Partner ein Kind vor oder in der Pubertät bevorzugt. Es gibt keine untere Altersgrenze, aber wenn man eine obere Grenze ziehen möchte, so könnte man 16 Jahre sagen – aber das ist schwer auszumachen.

Auf jeden Fall ist es ein Märchen, dass ein Vorpubertärer keine sexuelle Lust empfinden würde. Die öffentliche Meinung darüber hat Unrecht, sie ist konditioniert durch unsere Kultur, welche die Natur des Kindes missachtet. Van Ussel – ein belgischer Wissenschaftler, der neulich verstorben ist, noch jung und viel zu früh – hat gesagt, dass die Reife zur Sexualität schon bei der Geburt gegeben sei, die Reife zur Fortpflanzung aber erst später käme.

Und was die Pädophilie betrifft: Viele Eltern, viele Onkel und Tanten, viele Freunde der Familie, spielen mit den Kindern, streicheln sie, kitzeln sie, berühren sie, ohne sich bewusst zu werden, dass das schon Pädophile ist. Man hat nicht das Wort für ein solches Verhalten und man wäre skandalisiert, wenn man dafür das Wort Pädophilie gebrauchen würde! Aber das ist bereits Pädophile, wenn auch unbewusst.
In unserer Diskussion hat jemand darauf bestanden, dass das Wichtigste für den Pädophilen vor allem das Glück, das gute Befinden, die Lust des geliebten Knaben sei. Es ist eben das Wohlwollen, das er für ihn empfindet, er befasst sich mit seiner Zukunft, seiner Entwicklung und mit dem alltäglichen Glück dieses Jungen – seines Geliebten.

Andere sagten hingegen: „Es gibt eine große Verschiedenheit unter den Pädophilen.“ Es gibt auch Egoisten, die nur ihre eigene Lust suchen. Es ist wie bei allen Menschen: es gibt gute und böse, und vielleicht neigen die Pädophilen dazu, ein allzu idealistisches Bild von ihrer Situation und ihrer Liebe zu zeichnen. Ich sagte dazu: „Das ist verständlich, angesichts einer Welt, die sie hasst und als Abscheulichkeiten verachtet.“

Es gib auch Pädophile, die sich von geistig behinderten und invaliden Kindern angezogen fühlen. Die werden beschimpft und man behauptet, sie würden deren Behinderung ausnutzen. Aber oft ist es eine tiefe Empathie für eine unglückliche Kindheit – und andererseits gibt es das enthusiastische Feedback eines solchen Kindes, das – noch mehr als andere – Zärtlichkeit und Anhänglichkeit braucht.

3.)
Ein anderes Thema, das wir angeschnitten haben, ist die Situation der verheirateten Pädophilen, jener Pädophilen, die auch Erwachsene lieben.
Nicht selten ist ein Pädophiler auch Familienvater. Dann, so sagte man, könnte sein Verhalten gegenüber anderen Pädophilen sehr unterschiedlich sein, wenn es um die eigenen Kinder geht. Es gibt einige, die sehr günstig reagieren – ich kenne persönlich einige Pädophile, die als Kind selbst von einem Erwachsenen geliebt wurden und die mir sagten: „Wenn jemand meinen Sohn lieben möchte, wenn er das Alter von – sagen wir – 11 oder 12 Jahren erreicht hat, so wäre ich sehr froh. Das Wichtigste ist der Charakter des Mannes. Wenn es ein ehrlicher Mensch ist, der mein Kind wirklich liebt, so wäre ich sehr glücklich darüber, denn ich habe selbst erlebt, was das im Leben eines Jungen bedeuten kann. Das war eines der glücklichsten Dinge in meiner Jugend und ich wäre froh, wenn auch mein Sohn das erleben könnte.“ – Es gibt andere Väter, welche schwieriger sind und ihre eigene Pädophilie macht sie scharfsinniger.

Aber man sagte: „Die homosexuellen Väter sind die schlimmsten!“ – Man muss sagen, dass homosexuelle Väter sehr feindlich gegen Pädophile sind, sie akzeptieren die Pädophilie nicht! Dagegen muss man aber auch sagen, dass die ARCADIE-Vereinigung in dieser Hinsicht einzigartig ist, weil ARCADIE sehr viel für die Pädophilen tut, interessante Artikel darüber schreibt – ich habe selbst einige geschrieben, wenn ich das sagen darf – und so meine ich, dass es interessant für den französischen Pädophilen ist, der ARCADIE beizutreten.

4.)
Sie mögen sich gewundert haben, dass ich vorwiegend von pädophilen Männern geredet habe. Wir wissen nur sehr wenig über pädophile Frauen, sicherlich gibt es sie! Aber eine Frau, die pädophil ist, zieht weit weniger Aufmerksamkeit auf sich. Wenn eine Frau ein Kind streichelt, sagt man: „Das ist eine nette, liebenswürdige Dame, nicht wahr.“ Sie fällt nicht auf, während ein Mann, der öffentlich ein Kind streichelt, sofort ein unheimliches Individuum ist. Er ist verdächtig, man hat große Angst vor ihm.

5.)
Das nächste Thema, das wir behandelt haben, ist das Verhältnis des Pädophilen zu den Eltern des Jungen.

Man beklagte sich über die possessive Familie, in der die Eltern sagen: „Das Kind gehört mir, ich will nicht, dass jemand mein Kind berührt, das ist mein Kind“. – Es wird vergessen, dass Worte wie „possessiv“ (besitzergreifend, besitzbeanspruchend) gefährlich sind, wenn man sie gebraucht, sobald es um menschliche Wesen geht: MEIN Kind, MEIN Sohn. Ist es also besser, wenn der Pädophile die Familie des Jungen kennt, den er liebt? – Darüber gab es verschiedene Meinungen, aber die meisten waren für ein freundschaftliches Verhältnis mit den Eltern des Jungen.

Man hat auch gefragt: „Redet man heutzutage nicht zu viel über die Pädophilie? Die Eltern sind besser informiert als früher und machen den Pädophilen das Leben schwerer.“ – Ich glaube das ist eine Phase, die vorüber geht. In Holland beginnt sogar die Wahrheit über die Pädophilie langsam herauszukommen, in den Werbungen, im Radio, in den Zeitungen, im Fernsehen, etcetera, etcetera, so wie vor 25 Jahren die Wahrheit über die Homophilie herauszukommen begann. Dann hat man eine Phase gehabt, die schwieriger wurde, in der die Schwierigkeiten für die Homophilen zunahmen, und ich glaube, dass dasselbe mit der Pädophilie passieren wird. Für einige Jahre werden die Schwierigkeiten zunehmen und später – so hoffe ich – wird man mehr Verständnis haben.

6.)
Man hat mir bei der Eröffnung dieses Rundtischs den Vorwurf gemacht, dass ich über einen Pädophilen gesprochen habe, der jemanden getötet hatte, der Im Gefängnis sitzt und kriminell ist. Man hat gesagt: „Man verbindet allzu zu leicht Pädophilie mit Kriminalität und das darf man nicht tun.“

Aber ich kann Euch sagen: „Vor einigen Jahren hat in Amsterdam ein Mann einen Jungen von 8 Jahren ermordet. Darauf ist die Mutter im Radio aufgetreten und hat über die Affäre gesprochen, ich glaube, es war eine sehr vernünftige Mutter.“ Sie sagte: „Es gibt dumme Leute, die zu mir sagten: das war ein Pädophiler, der das getan hat. Das ist doch dumm, nicht wahr. Ein Pädophiler liebt die Kinder, er tötet sie nicht. Und dieser Mann, dieser Kriminelle, der meinen Sohn getötet hat, kann kein Pädophiler sein.“ – Später hat man den Mann verhaftet und festgestellt, dass er nicht pädophil war. Denn es ist sehr wichtig zu erkennen, dass Pädophilie nichts mit Gewalt und Kriminalität zu tun hat.
Es gibt die Studien von Gebhardt, diesem Amerikaner des Kinsey-Instituts, der ein dickes Buch von mehr als 1000 Seiten – ich glaube es war 1965 – über Sex-Offenders geschrieben hat. Er hat die Geschichte und die Situation von ungefähr 250 amerikanischen Gefangenen untersucht, die wegen sexueller Beziehungen mit Kindern von 0 bis 11 Jahren verurteilt worden waren. Er hat ihnen die Fragen gestellt:
„Welchen Partner bevorzugen Sie?“ Und: „Was ist ihr bevorzugtes Alter?“

Also unter diesen 250 Männern gab es nur einen einzigen, der geantwortet hat:
„Ich bevorzuge ein Kind von 0 bis 11 Jahren.“
Und unter anderen 250 Gefangenen, die Beziehungen mit Kindern von 11 bis 16 Jahren hatten, denen er dieselben Fragen stellte, waren es 17, die geantwortet hatten:
„Ich bevorzuge ein Kind von 11 bis 16 Jahren.“
Alle anderen hatten geantwortet:
„Ich bevorzuge einen erwachsenen Partner.“
Aber das sind Männer, die wegen Mangel an Kontaktfähigkeit, weil sie durch ihren Charakter Schwierigkeiten mit Kontakten zu erwachsenen Personen haben, die wegen Einfluss von Alkohol, oder Drogen, etcetera, etcetera, oder unter sozialem Stress wie man sagt, ein Kind genommen haben – vielfach sogar mit Gewalt, aber nicht immer. Sie haben sich an ein Kind rangemacht, obschon sie einen erwachsenen Partner bevorzugt hätten.

Und darum muss man einen Unterschied machen zwischen Pädophilie und Pädosexualität. Man kann also nicht sagen, dass alle Leute, die sexuelle Handlungen mit Kindern machen, pädophil sind. Währenddessen gibt es Pädophile – und ich kenne deren viele – die nie ein Kind berührt haben, die aus Angst vor dem Gesetz, die aus moralischen, ethischen oder ähnlichen Gründen, nie ein Kind berührt haben, die aber trotzdem pädophil sind. Man kann jedenfalls sagen, dass wohl die Mehrzahl aller wegen sexueller Handlungen mit Kindern verurteilten Gefangenen, nicht pädophil sind.

Natürlich gibt es Pädophile im Gefängnis, ich glaube aber, das sind Ausnahmen. Es ist ein Irrtum der wissenschaftlichen Publikationen, in denen die Kranken, die man in Psychiatrien findet, und die Gefangenen, die wegen Kriminalität verurteilt wurden, mit Pädophilen vermengt werden. Es dies derselbe Fehler – und es ist wichtig, darauf hinzuweisen vor einer Gesellschaft von Homophilen – den man früher in Bezug auf die Homosexualität machte. Man hat Kranke und Kriminelle untersucht und gesagt: „So sind die Homosexuellen!“

Sie wissen alle, dass das nicht wahr ist, dass das ein absoluter Irrtum war! Und es ist derselbe Irrtum, den man heute wieder mit den Pädophilen macht.

7.)
Ein anderes Thema, das wir angeschnitten haben, ist die Pädophile und die Pädagogie.
Einige haben behauptet, der Pädophile sei der geborene Pädagoge – also schon bei seiner Geburt. Andere sagten, das wäre nicht immer miteinander verbunden. Ich glaube aber, dass die Bemerkung stimmt, die jemand von uns machte: „Der Pädagoge liebt den Mann, der aus dem Kind einmal werden soll, während der Pädophile das Kind so liebt, wie es im Augenblick ist.“ – Und die anwesende Frau eines Pädophilen hat – wie ich meine, mit Recht – darauf bestanden zu sagen, die Liebe sei eine Gratis-Gabe, ein Geschenk, die Liebe sei ein Wert an sich.

Natürlich zieht der Beruf des Pädagogen viele Pädophilen an. Ihre Situation ist manchmal schwierig, denn sie haben eine Menge verführerischer – und manchmal auch verführender – Kinder vor sich. Ein Pädophiler sagte, es sei besser, sich mit Straßenkindern abzugeben, die darauf warten, geliebt zu werden.
Um auf das Lehrpersonal zurück zu kommen: Vielleicht durch eine übertriebene Kompensation, vielleicht auch um eigene Neigungen zu unterdrücken, sagte man: „Dies ist ein Milieu mit sehr wenig Verständnis für die Pädophilie, ein sehr verschlossenes Milieu, voll mit diesbezüglicher Selbstzensur.“

Als Abschluss dieses Themas sagte man: „Man muss das Kind wegen seiner selbst lieben. Man muss lernen, sich zu lösen, loszulassen, wenn die Stunde der Trennung, der Unabhängigkeit gekommen ist.“

8.)
Wie ist das nun mit dem Einfluss der Zärtlichkeit, der Zuneigung und der sexuellen Beziehung auf das Kind selbst?
Darüber gibt es die interessante Publikation des Herrn Prescott, die erstaunlicherweise im Bulletin für Atomwissenschaften in Amerika erschienen ist. Darin hat Herr Prescott eine Statistik über Kulturen erstellt. Er hat in den Kulturen eine sehr enge und lineare Abhängigkeit gefunden, einerseits zwischen der Zärtlichkeit und Zuneigung zu den kleinen Kindern und andererseits dem Fehlen an Kriminalität, Aggressivität, Diebstahl, Grausamkeit, Sklaverei, Folter der Feinde.

Im Gegensatz dazu gibt es in den Kulturen, in denen es an Zärtlichkeit und Zuneigung gegenüber den Kleinen fehlt, viel Kriminalität, Diebstähle, Grausamkeiten, Sklaverei und Folter. Aber der heilsame Einfluss der Zärtlichkeit und Zuneigung kann gestört werden, wenn es ein Tabu über kindliche Sexualität gibt – und alle Effekte der Zärtlichkeit können sogar schwinden, wenn später die kindliche Sexualität unterdrückt wird. Jedoch kann, wenn nur wenig Zuneigung zu den Babies und Kleinkindern besteht, dies ausgeglichen werden durch sexuelle Freiheit und wenig Tabus über Kindersexualität.

9.)
Weiterhin hat man die klassischen Fragen gestellt: „Was geschieht, wenn das Kind älter wird, seine Anziehung schwindet und die Beziehung zu Ende geht? Ist dies nicht ein großes Unglück, ein großer Schmerz für den Pädophilen und sogar für das Kind?“
Es gibt Fälle, wo es ein großes Unglück für den einen oder für beide ist. Aber man muss auch sagen, dass fast immer, ja sogar meistens die Beziehung fortbesteht – ohne Sexualität und ohne Erotik – und zu einer Freundschaft fürs Leben werden kann. Ich kenne Leute, die durch eine tiefe Freundschaft verbunden sind, die früher als erwachsener Mann mit dem Knaben zusammen „die Liebe machten“ (französische Ausdrucksweise im Original. „qui faisaient l amour“).

Und ich zitierte die ergreifende Tagebuchseite eines Lyzeaners von 11 Jahren, der mit aller Weisheit seines Alters – denn in dem Alter kann man sehr weise sein – schreibt: „Wenn du mich verlässt, werde ich unglücklich sein bis zu meiner nächsten Liebe.“ – Man könnte meinen, das wäre zynisch, aber ich glaube nicht, dass das Zynismus war. Ich glaube, es war wirklich Weisheit!

Derselbe Junge schrieb in sein Tagebuch: „Du hast mich gelehrt, was Liebe ist.“ – Das ist ein Satz, den ich spontan auch von zwei Holländischen Knaben hörte, jetzt schon Adoleszente: „Dieser Mann hat mich gelehrt, was Liebe ist.“ – Und der französische Knabe fügte hinzu: „Das hätte ich vielleicht nie erlebt! Du hast mich verändert und ich habe dich verändert.“ – Und es ist wichtig darauf hinzuweisen: diese Liebe ist nicht einseitig, es ist nicht nur der Mann, der sich dabei verausgabt. Es ist auch das Kind, das den Mann „erzieht“, das dem Mann sehr viel gibt.
Einer der Anwesenden sagte: „Man sieht vielleicht zu sehr das Bild eines dauerhaften Paares vor sich. Aber man kann auch die Ewigkeit in einem einzigen Augenblick erleben.“ – Das ist eine andere Qualität der Liebe!

10.)
Zum Abschluss, liebe Freunde:
Für jene, die nicht pädophil sind ist die Pädophilie nur sehr schwer zu verstehen. Man macht Unterstellungen, man hat seine Fantasien, man malt sich Bilder – und ich sage Euch: die sind irrig, die sind falsch, die beruhen nicht auf der Wirklichkeit.

Zum Schluss möchte ich ein Wort des Paters van Kilsdonk zitieren. Vor einigen Monaten konnten Sie in der Zeitschrift von ARCADIE die wunderbare Predigt des Paters van Kilsdonk lesen. Er ist Pfarrer in Amsterdam und betreut die katholischen Studenten an der Universität in Amsterdam. – Eine wunderbare Predigt über Homosexualität!

Ich kenne ihn persönlich und zu dieser Zeit war er strikt gegen Pädophilie. Er war gegen die Pädophilie, bis er ein Paar – einen Mann und einen Jungen – im Verhalten in ihrer Beziehung beobachten konnte, in der Art, wie sie sich miteinander verhielten, im Umgang einer mit dem anderen. Dann sagte er mir: „Ich habe meine Meinung geändert.“ – Er spricht nicht mehr von Perversion, er spricht nicht mehr von pathologischer Kondition, er spricht nicht mehr von Deviation, nicht mehr von Abnormität, er spricht nicht mal mehr von einer Neigung!
Er schrieb mir in einem wunderbaren Brief, er glaubt, die Welt wäre etwas besser und reicher, wenn es mehr Menschen gäbe mit diesem Talent.

Merci ! »

Applaus



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History der Pädophilie & Pädosexualität: Aus einem Kolloquium der früheren ARCADIE-Vereinigung am 23. und 24. April 1977 in Metz/Frankreich - vom 03.08.2013
Ein Zeitzeugnis - es spricht Dr. Edward Brongersma(Senator des Niederländischen Parlaments 1977): Thema des fünften Rundtischgesprächs - Kann der Pädophile glücklich sein?
Im Jahre 1977 fand im "Salle Europa" in Metz/Frankreich eine öffentliche Veranstaltung zum Thema der Pädophilie statt. Der Senator des Niederländischen Parlaments Dr. Edward Brongersma referierte in seinem Vortrag zum Thema "Kann der Pädophile glücklich sein?". Im Publikum saß damals auch der Luxemburger Boylover "deadalus" und nahm die Rede von Brongersma auf Tonband auf. Wir können Ihnen heute dieses Zeitzeugnis als MP3-Datei in französischer Sprache und eine deutsche Übersetzung in Schriftform präsentieren. Am Wochenende des 23. und 24. April 1977 hatten rund 200 Menschen diese Veranstaltung besucht. Im heutigen Zeitgeist herrschender Missbrauchsideologie wäre ein solch "Runder Tisch" wohl kaum noch denkbar. Bei den "Runden Tischen" von Heute geht es nur um "sexuellen Missbrauch", aber nicht um einvernehmlich und lustvoll erlebte Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern. Es ist lange Zeit überfällig, wieder zu einer rationalen Debatte zurück zu finden....
http://krumme13.org/news.php?s=read&id=2577
geschrieben am 03.08.2013
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Autor K13online
Seiten: 1
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