„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ Karl Popper
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Text - Nichts als die Wahrheit? (Max Steller)

Max Steller

Nichts als die Wahrheit?

Warum jeder unschuldig verurteilt werden kann

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten mit Schutzumschlag
  • Verlag: Heyne Verlag (31. August 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345320090X
  • ISBN-13: 978-3453200906
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 2,9 x 22,3 cm
  • Preis: 19,99 Euro

Verhaftet. Vernommen. Unschuldig verurteilt.

Max Steller ist führender Experte, wenn es darum geht herauszufinden, ob Zeugen vor Gericht lügen. Er bringt Täter hinter Gitter und sorgt dafür, dass Unschuldige freigesprochen werden. Mit seiner Hilfe wurde der Holzklotz-Mörder überführt, er fand heraus, dass das vermeintliche Opfer im Fall Andreas Türck log. Würde seine Methode konsequent angewendet, könnten zahlreiche Fehlurteile verhindert werden. Doch steht es Aussage gegen Aussage, läuft bei der Wahrheitsfindung an deutschen Gerichten einiges schief. Vor allem beim Vorwurf Vergewaltigung scheint die Unschuldsvermutung außer Kraft zu treten. Nachdem er jahrelang beobachten musste, wie schändlich an deutschen Gerichten mit der Wahrheit umgegangen wird, klagt Max Steller das System in diesem Buch an. Denn jeder unschuldig Verurteilte und jeder freie Täter ist einer zu viel! 

Kurzvita

Prof. Dr. Max Steller, geboren 1944, ist emeritierter Professor für Forensische Psychologie an der Charité Berlin. Seit Jahrzehnten ist er an deutschen Gerichten als Sachverständigter für Glaubhaftigkeitsgutachten tätig, unter anderem am Bundesgerichtshof. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem Deutschen Psychologie Preis. Max Steller ist verheiratet und lebt in Berlin.


 

(Ersteinstellung am 13. Oktober 2015 - aktualisiert am 11. November 20176)

geschrieben am 11.11.2017
gelesen 1030
Autor Steller, Max
Seiten: 1
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